Allgemeine Geschäftsbedingungen

Tarifbestimmungen, Auszug aus den allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie Auszug aus den allgemeinen Beförderungsbedingungen

1. Ermäßigungen

1a. Kinderermäßigung: für Kinder der Jahrgänge 2002–2010. Der Nachweis ist mit gültigem Lichtbildausweis zu erbringen. Kinder unter 6 Jahren
in Begleitung der Eltern bzw. eines Elternteiles haben Freifahrt, sofern sie auf dem Schoß befördert werden und keinen eigenen Sitzplatz oder Schleppbügel benützen. Alle anderen Kinder unter 6 Jahren benötigen eine sog. „Bambini-Karte“. Informationen und Ausgabe an den Kassen.

1b. Jugendermäßigung: für Jugendliche der Jahrgänge 1998–2001. Der Nachweis ist mit gültigem Lichtbildausweis zu erbringen.

1c. Studentenermäßigung: nur im Tageskartenbereich für Studenten bis zum vollendeten 27. Lebensjahr (bis einschließlich Jahrgang 1990) bei Vorweis des gültigen Studentenausweises (mit Lichtbild).

1d. Seniorenermäßigung: ab Jahrgang 1951 und älter. Nachweis mit gültigem Lichtbildausweis.

1e. Personen mit einer Behinderung: ab 60% erhalten mit einem gültigen Ausweis den Kindertarif lt. geltendem Tarifblatt im Tages- und Mehrtageskartenbereich (Einzelfahrten und Punktekarte ausgenommen).

1f. Sonstige Ermäßigungen: Staatlich geprüfte Skilehrer und geprüfte Landesskilehrer erhalten mit gültigem Ausweis den Kindertarif lt. geltendem   Tarifblatt im Tageskartenbereich.

2. Wahlkarten haben nur in der Wintersaison 2016/17 Gültigkeit.

3. Verlängerungstag: Gilt nur einmalig im direkten Anschluss an den 6-Tage-Skipass.

4. Datenträger/Skipässe: Skipässe werden je nach Kartentyp auf berührungslose Einwegtickets oder wieder verwendbare „Key Cards“ ausgegeben.
Bei „Key Cards“werden zusätzlich zum Kartentarif eine Kaution von 5 Euro verrechnet. Bei Rückgabe der unbeschädigten „Key-Card“: 5 Euro Rückerstattung.

5. Familienermäßigung – im Familienverbund 3. Kind gratis: kann grundsätzlich nur bei Vorlage eines amtlichen Nachweises der Familienzusammengehörigkeit sowie unter Vorlage eines Ausweises, aus dem das Alter der zur Familie gehörigen Kinder (Jahrgänge 2002–2010) hervorgeht, in Anspruch genommen werden.

6. Rückvergütung: Eine Rückvergütung des Skipasses kann nur nach Sportunfällen oder bei Krankheit und dies ausschließlich für die verletzte
bzw. erkrankte Person erfolgen, wenn der Skipass unverzüglich bei einer der Ausgabestellen hinterlegt wird. Die Rückvergütung erfolgt in bar, abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 3 Euro. Als Benützungstage gelten die Tage von der Ausstellung des Skipasses bis zu dessen Hinterlegung. Wenn die Hinterlegung bis 10 Uhr vormittags erfolgt, wird dieser Tag nicht angelastet. Ein ärztliches Zeugnis wird ausschließlich von den Ärzten des Bezirkes Villach oder eines Landeskrankenhauses akzeptiert und ist für jede Rückvergütung beizubringen. Für Familienmitglieder, die mit dem Verletzten vorzeitig abreisen, kann kein Ersatz geleistet werden. Sonderregelungen bei Saisonkarten laut Aushang an den Kassen. Schlechtwetter, Lawinengefahr, unvorhergesehene oder vorzeitige Abreise, Betriebs unterbrechungen, witterungsbedingte und betriebsbedingte Einstellungen einzelner Anlagen, Sperrungen von Skiabfahrten, eingeschränkte Pistenqualität aufgrund von Neuschnee, Zubringerdiensten usw.
geben keinen Anspruch auf Preisreduktion, Rückvergütung oder Verlängerung des ausgegebenen Skipasses. Keine Rückvergütung bei Tages-, Halbtages- und Dreistundenkarten.

7. Halbtage: können nur am 1. Tag verbraucht werden.

8. Fotoerfassung: Der Gast stimmt mit dem Kartenkauf einer personenbezogenen fotografischen Erfassung und Speicherung an den Kartenausgabestellen und Zutrittsstellen (Drehkreuze) zu. Diese Daten werden zu Kontrollzwecke zur Vermeidung von missbräuchlicher Kartenverwendung herangezogen.
Es wird darauf hingewiesen, dass zum Zweck der Zutrittskontrolle ein Referenzfoto des Lift-karteninhabers/der Liftkarteninhaberin beim erstmaligen Durchschreiten eines mit einer Kamera ausgestatteten Drehkreuzes angefertigt wird. Dieses Referenzfoto wird durch das Liftpersonal mit denjenigen Fotos verglichen, welche bei jedem weiteren Durchschreiten ei-nes mit einer Kamera ausgestatteten Drehkreuzes angefertigt werden.
Das Referenzfoto wird sofort nach Ablauf der Gültigkeit der Liftkarte gelöscht, die sonstigen Fotos spätestens 30 Minuten nach dem jeweiligen Durchschreiten eines Drehkreuzes.

9. Allgemeine Bestimmungen: Kartenvorverkauf von Tagestickets und Mehrtagesskipässen ab 15 Uhr des Vortages möglich. Nur gültige Skipässe
und Lifttickets sowie das Pistentourenticket berechtigen zur Benützung unserer Pisten oder unserer Anlagen. Mit dem Kauf des Skipasses, des Lifttickets oder des Pistentourentickets unterwirft sich der Gast unseren allgemeinen Geschäftsbedingungen und sonstigen Bestimmungen. Skipässe für mehrere Tage gelten nur an aufeinander folgenden Tagen. Gelöste Skipässe werden nicht zurückgenommen. Für verlorene und vergessene Skitickets keine Ersatzleistung. Skitickets sind nicht übertragbar und müssen innerhalb der Kontrollzonen den Kontrollbediensteten unaufgefordert vorgewiesen werden. Kartenkontrolle erfolgt durch Leser- oder Sichtkontrolle (je nach Anlage). Missbrauch ist strafbar und hat
den sofortigen Entzug der Karte, den Beförderungsausschluss, die Einhebung eines Bußgeldes in der Höhe von 44,50 Euro sowie zusätzlich das Entgelt eines Tageswertes und die behördliche Anzeige zur Folge. Die FIS-Regeln gelten im gesamten Skigebiet und sind zu beachten. Den Anordnungen und Anweisungen des Seilbahn- und Pistenpersonals, der Pistenambulanz, der Pisten-Security und des Parkplatzpersonals ist Folge zu leisten, Nichtbeachtung dieser Anweisungen und grobe Verstöße gegen die FIS-Regeln haben den Entzug des Skipasses und den Beförderungsausschluss zur Folge. Das Pistengehen ist auf allen Pisten im Skigebiet untersagt, mit Ausnahme des dafür vorgesehenen markierten
Pistenstreifens am linken Rand der Klösterle Skiabfahrt (für Pistentourengeher und nur mit gültigem Pistentourenticket). Gültige Skipässe berechtigen zur Benützung der Bahnen und Liftanlagen und zum Befahren der markierten Pisten während der Öffnungszeiten. Die Beförderungsbedingungen sowie die Öffnungszeiten der Bahnen und Liftanlagen sowie der Abfahrten sind in den Stationen angeschlagen und können bei den einzelnen Anlagen unterschiedlich sein. Nach Betriebsschluss ist das Befahren der Pisten und das Begehen der Pisten verboten
und lebensgefährlich, da Pistenpräparierungen und Beschneiungs arbeiten durchgeführt werden. In der Vor- und Nachsaison sowie bei unzureichender Schneelage ist mit einem eingeschränkten Anlagen- und Pistenangebot zu rechnen. Markierte Pisten: Stangen, runde Tafeln und Pistenmarkierungskugeln kennzeichnen gesicherte Abfahrten. Nicht markierte, nicht präparierte Abfahrten und Skirouten gelten nicht als Pisten. Die Benützung erfolgt auf eigene Gefahr. Das Befahren von Waldflächen ist laut Forstgesetz strafbar. Zuwiderhandelnden wird die Karte entzogen.
Alle Skitickets sind für täglich eine Auffahrt mit der Kanzelbahn freigeschalten. Eine beabsichtigte nochmalige Auffahrt mit der Kanzelbahn ist spätestens bei der Talfahrt mit der Kanzelbahn bei unserem Lift- oder Kassenpersonal in der Bergstation der Kanzelbahn anzumelden.

                                                                                                                            Stand, Jänner 2017
                                                                                                            Irrtum und Änderungen  vorbehalten.